Gute Nachrichten!
Audre Lordes Roman ZAMI und Ika Hügel-Marshalls Autobiographie Daheim Unterwegs: Ein deutsches Leben wurden 2012 vom Unrast Verlag wieder aufgelegt.

Audre Lorde
ZAMI. Eine neue Schreibweise meines Namens: Eine Mythobiografie
Übersetzung Karen Nölle
Ika Hügel-Marshall
Daheim unterwegs: Ein deutsches Leben
Zami

ISBN: 978-3-89771-603-2
Ausstattung: br., 328 Seiten
Preis: 18.00 Euro

In ZAMI erschafft die afroamerikanische Dichterin eine neue Form, die Mythobiografie, eine Verknüpfung von Elementen aus Autobiografie, Mythologie und Historie - und schafft auf diese Weise neue Zugänge zur Entdeckung weiblicher Identität. Zami ist auf der Karibikinsel Carriacou, der Heimat von Lordes Mutter, ein Begriff für die Liebe und Freundschaft unter Frauen. In Lordes Lebensgeschichte spielen Carriacou und Grenada, Orte von Licht, Sonne und Frauenzentriertheit, eine ebenso bestimmende Rolle wie Harlem, der amerikanische Rassismus, die McCarthy Ära und das New Yorker Künstler- und Lesbenmilieu der fünfziger Jahre.

»Diese Mythobiografie ist wunderschön geschrieben, roh und emotional. Nichts ist mit Zucker überzogen, doch jedes Wort eine kleine Kapsel voller Schönheit.« Jessica, goodreads.com

Daheim Unterwegs

ISBN: 978-3-89771-604-9
Ausstattung: br., 152 Seiten
Preis: 14.00 Euro

Die kleine Erika ist ein "Besatzungskind". Ihre Mutter kommt aus einer bayerischen Kleinstadt, ihr Vater, ein afro-amerikanischer Soldat, wird noch vor ihrer Geburt wieder in die Staaten beordert. Mit sieben Jahren wird Erika vom Jugendamt in ein Kinderheim verfrachtet, wo sie den tyrannischen und rassistischen Methoden von Schwester Hildegard ausgesetzt ist - und selbst eine Teufelsaustreibung überlebt. Die erwachsene Ika ist Ende Dreißig als sie das erste Mal anderen Afro-Deutschen begegnet. Jahre später macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater und tritt ihre erste Reise in die Vereinigten Staaten an ...

»Wer sich auf Daheim unterwegs eingelassen hat, wünscht sich eine Begegnung mit der Autorin.« Freitag


15. Februar 2012: Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 hatte seine Weltpremiere im Panorama Programm der 62. Internationalen Berliner Filmfestspiele.

Frühjahr und Herbst 2012: Zu Ehren von Audre Lordes Vermächtnis reisten Ika Hügel-Marshall und Dagmar Schultz mit dem Audre Lorde Legacy Cultural Festival in North Carolina and Georgia and from Hawaii to New York. Das Festival bestand aus drei Filmen über, und inspiriert durch, Audre Lorde, aus dem Film über May Ayim und aus einer Lesung von Ika Hügel-Marshall aus ihrem Buch Invisible Woman. Growing up Black in Germany (Peter Lang Publishers). (Laden Sie die Informationen hier herunter)

Frühjahr 2013: Tour mit Audre Lorde - the Berlin Years 1984 to 1992 in Kanada und den USA zusammen mit Marion Kraft, Protagonistin in dem Film und Übersetzerin von Lordes Gedichten.


2007: Ko-produzentin des Films Hoffnung im Herz. Mündliche Poesie – May Ayim von Maria Binder. Der Film basiert auf dem Leben der Ghanaisch-deutschen Dichterin und Aktivistin May Ayim. In den USA macht Third World Newsreel den Vertrieb auf dem pädagogischen Markt.

Ayims Bücher sind im Orlanda Verlag veröffentlicht (Farbe Bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte; Weitergehen. Gedichte; Grenzenlos und unverschämt. Essays) Eine englische Auswahl ihrer Gedichte und Essays steht in dem Buch Blues in Black and White von Africa World Press zur Verfügung, Showing Our Colors. Afro-german women speak out ist im Programm der University of Massachussetts Press erhältlich.

 

  • Dagmar Schultz, Berlin, Deutschland - August 2007. Dieses Video ist Teil einer Serie von Interviews mit Feministinnen auf Säkularismus, Fundamentalismus (s) und auf die Rechte der Frauen. Dauer: 19 Minuten • durch siawi.org • Säkularismus Produziert ist ein Frauen-Thema, Koordinator: Marieme Helie Lucas

  • 1964-65: Dokumentarfilme u.a. über das Konzentrationslager Theresienstadt und über das Horizons Intercultural Project in Michigan